12.7.2021

Wie der Corona School e.V. entstand

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Lern-Fair

Team MĂŒnchenTeam StuttgartTeam Berlin


Du wohnst weder in der Stuttgart, Berlin oder MĂŒnchen,  bist aber interessiert daran, einen Hub in deiner Stadt aufzubauen? Melde dich gerne an team@lern-fair.de und wir unterstĂŒtzen dich dabei!

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Zwei regional fokussierte Förderungen ermöglichen es, die Engagierten fĂŒr den Kraftakt des Hub-Aufbaus in Berlin und Stuttgart auf Minijob-Basis anzustellen. Dies ist durch großzĂŒgige Förderungen durch die Gerl-Stiftung in Berlin sowie vier Stiftungen aus dem Arbeitskreis Bildungschancen des Stuttgarter Stiftungsnetzwerks möglich: der Dieter von Holtzbrinck Stiftung, der Vector Stiftung, der Bauder Stiftung, und der Wolkenputzer Stiftung. Wir danken fĂŒr die Förderungen, welche die Lern-Fair Hubs bald zur RealitĂ€t machen.

Wie reagieren in Zeiten von Krisen? Diese Frage stellten sich auch mehrere junge Studierende und kamen auf die Idee SchĂŒler:innen mit ehrenamtlichen Studierenden zu vernetzen fĂŒr eine kostenfreie und digitale LernunterstĂŒtzung. Schnell wurde aus der Idee eine digitale Plattform, die schon nach wenigen Wochen mehrere Tausende Registrierungen vermerkte und erfolgreich passende Lernpaare zusammenbrachte. Ein gutes Jahr nach der VereinsgrĂŒndung im Mai 2020 macht sich die MĂŒhe, die hinter dem Projekt steckt, immer noch bemerkbar: Über 30.000 Registrierungen und ĂŒber 200 Ehrenamtliche, die stets an der Weiterentwicklung des Vereins arbeiten. Ein Überblick ĂŒber die Entstehung des Corona School e.V.:

Homeschooling, PrĂ€senzunterricht, Wechselmodell: die Covid-Pandemie stellt insbesondere SchĂŒler:innen vor eine besondere Herausforderung. Am 13. MĂ€rz 2020 entschlossen sich alle BundeslĂ€nder dazu, die Schulen vorĂŒbergehend zu schließen, um das Infektionsgeschehen einzudĂ€mmen. Es fing eine Zeit an, in der sich nicht nur Lehrer:innen und Schulen von einem auf den anderen Tag auf digitalen Unterricht einstellen mussten, sondern auch eine Zeit, in der SchĂŒler:innen teilweise komplett auf sich alleine gestellt waren und den Schulunterricht sich nun selber aneignen mussten.

Wissen statt Viren austauschen

Ein Team von jungen, engagierten Studierenden sah die Notlage und entschloss sich gemeinsam eine Plattform aufzubauen, die SchĂŒler:innen mit Studierenden fĂŒr eine kostenfreie und digitale LernunterstĂŒtzung mit Hilfe eines eigens geschriebenen Algorithmus miteinander verbindet. Verschiedene Fachschaften und Schulen wurden angeschrieben und auf das Angebot aufmerksam gemacht bzw. nach Hilfe gefragt. Schon am nĂ€chsten Tag kam es zu ĂŒberraschend hoher Resonanz sowohl von Seiten der SchĂŒler:innen als auch von Studierenden.  Die Organisation entwickelte sich schnell zu einem strukturierten Team um die steigenden Registrierungszahlen, sowie die Website zu managen. Schon nach nur wenigen Wochen verzeichnet die Website ĂŒber tausende Registrierungen und konnte ĂŒber 1000 Lernpaare erfolgreich auf diese Art und Weise matchen.

Die Grundidee

Sowohl SchĂŒler:innen als auch Studierende registrieren sich mit ihrem Namen und einer E-Mail Adresse auf der Plattform. ZusĂ€tzlich werden dort die FĂ€cher angegeben, in denen der:die SchĂŒler:in Hilfe braucht bzw. in denen der:die Studierende Hilfe anbieten möchte. Diese FĂ€cher mĂŒssen nicht zwangslĂ€ufig mit den eigenen StudienfĂ€chern ĂŒbereinstimmen. Als nĂ€chstes werden die Studierenden zu einem persönlichen, digitalen Screening-GesprĂ€ch eingeladen. In diesen GesprĂ€chen werden die Studierenden auf grundlegende fachliche wie pĂ€dagogische FĂ€higkeiten ĂŒberprĂŒft und mit den Werten wie Verhaltensrichtlinien der Corona School vertraut gemacht, um Missbrauch der Plattform auszuschließen. Anschließend werden mithilfe eines Matching-Algorithmus geeignete Lernpaare gebildet und beide Seiten ĂŒber den:die gefundene:n Lernpartner:in informiert.

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